Trockeneisstrahlen erklärt: das Video
In gut anderthalb Minuten siehst du, was beim Trockeneisstrahlen passiert: Die Pellets treffen mit Druckluft auf den Belag, die Kälte macht ihn spröde, und die Sublimation sprengt ihn ab. Ohne Wasser, ohne Chemie, ohne Strahlgut und ohne Materialabtrag.
Der Videotext zum Mitlesen
Öl, Ruß, alte Farbe. Wie bekommt man das runter, ohne die Oberfläche darunter anzugreifen?
Mit Trockeneis. Der Schmutz löst sich, das Material darunter bleibt, wie es ist.
Trockeneis ist gefrorenes Kohlendioxid, gepresst zu Pellets von rund 3 Millimetern.
Erstens: der Aufprall. Druckluft beschleunigt die Pellets, und sie treffen mit hoher Geschwindigkeit auf den Belag.
Zweitens: die Kälte. Bei −78,5 Grad wird die Schicht schockgefrostet. Sie zieht sich zusammen, wird spröde und bekommt feine Risse.
Drittens: die Sublimation. Das Eis wird schlagartig zu Gas und dehnt sich dabei um das 700- bis 800-Fache aus. Das sprengt den Belag von der Oberfläche.
Zurück bleibt nur der gelöste Schmutz, das Gas verfliegt. Kein Wasser, keine Chemie, kein Strahlgut zum Aufsammeln.
Und weil nichts abgetragen wird, geht es auch an Elektrik, an Originallack und an empfindlichen Oberflächen.
An Fahrzeugen und Oldtimern, im Motorraum, am Unterboden und an Maschinen in Werkstatt und Produktion.
Henne Trockeneisstrahltechnik kommt mobil zu dir, in ganz Norddeutschland. Schick Sven ein paar Fotos, und du bekommst eine ehrliche Einschätzung.
- Trockeneisstrahlen als Leistung: was ich reinige und wie ein Auftrag abläuft
- Ratgeber: Verfahren, Einsatzgebiete und Grenzen