Trockeneisstrahlen

Trockeneisstrahlen im Motorraum: die Strahlpistole löst eingebrannte Öl- und Fettschichten vom Motorblock, CO₂-Nebel steigt auf

Ich reinige Oberflächen mit Trockeneis: Motorräume, Maschinen, Fassaden, Holz, Bootsrümpfe und alles, was sauber werden soll, ohne dass Wasser, Chemie oder Strahlgut im Spiel sind. Als mobiler Betrieb komme ich dorthin, wo das Objekt steht. Mein Name ist Sven Henne, mein Standort ist Basdahl bei Bremervörde.

Kurz gesagt: Trockeneisstrahlen löst Fett, Öl, Ruß, Farbe und festsitzende Verschmutzung von der Oberfläche, ohne Material abzutragen. Was darunter ist, bleibt unversehrt. Das Strahlmittel verschwindet in der Luft, zurück bleibt nur der gelöste Schmutz.

Was ich damit reinige

  • Fahrzeuge und Oldtimer: Motorräume, Unterböden, Hohlräume, Karosserie. Gut haftender Originallack bleibt stehen.
  • Felgen und Bremssättel: eingebrannter Bremsstaub bis in die Speichenzwischenräume.
  • Boote: Rumpf, Antifouling, Motorraum, Deck und Beschläge, auf Wunsch direkt in deiner Marina.
  • Fassaden und Gebäude: Algen, Ruß, alte Farbe und Graffiti von Putz, Klinker, Naturstein und Beton.
  • Landmaschinen: Traktoren, Mähdrescher, Sätechnik und Stalltechnik nach der Saison.
  • Maschinen und Produktionstechnik: Formen, Werkzeuge, Anlagen, Schaltschränke, oft ohne Demontage.
  • Holz: Fachwerk, Verschalungen, Balken und Möbel.

Warum dieses Verfahren

Der Unterschied zu allen anderen Methoden liegt darin, was nicht passiert: Es wird kein Material abgetragen, es kommt kein Wasser ins Objekt, und es bleibt kein Strahlgut zurück, das man aus jeder Ritze holen müsste. Deshalb geht das Verfahren dort, wo Sandstrahlen zu grob und der Hochdruckreiniger zu nass wäre: an Elektrik, an dünnem Blech, an Originallack, an historischer Bausubstanz.

Genauso wichtig ist, was das Verfahren nicht kann. Gegen tief sitzenden Rost kommt es nicht an, und aufrauen kann es eine Oberfläche auch nicht. Wenn dein Fall danach aussieht, sage ich dir das und mache stattdessen einen Vorschlag mit Sandstrahlen.

Wie ein Auftrag abläuft

  1. Anfrage: Du schickst mir ein paar Fotos und eine kurze Beschreibung. Meist reicht das für eine erste Einschätzung zu Aufwand und Kosten.
  2. Termin: Wir legen fest, wann und wo. Ich komme zu dir, oder du bringst kleinere Teile vorbei.
  3. Begutachtung vor Ort: Ich sehe mir den Zustand an und wir klären, welche Bereiche wie behandelt werden. Bei empfindlichen Oberflächen strahle ich zuerst eine Probefläche.
  4. Arbeit: Ich bringe alles mit, was ich brauche: Strahlgerät, Kompressor, Schutzausrüstung und frisches Trockeneis.
  5. Abnahme: Wir sehen uns das Ergebnis gemeinsam an, und ich sage dir, was ich für die nächsten Schritte empfehle.

Wo ich arbeite

Von Basdahl bei Bremervörde aus bin ich in ganz Norddeutschland unterwegs: an der Elbe zwischen Stade und Hamburg, an der Nordseeküste um Cuxhaven und Bremerhaven, an der Weser und in den Binnenrevieren im Landkreis Rotenburg. Für einen passenden Auftrag fahre ich auch weiter. Die Übersicht zum Einzugsgebiet nennt die Orte im Einzelnen.

Was es kostet

Eine pauschale Zahl wäre unseriös, dafür hängt zu viel am Einzelfall: Fläche, Verschmutzungsgrad, Zugänglichkeit, Materialart und wie gründlich es werden soll. Nach ein paar Fotos kann ich dir aber sagen, in welchem Rahmen wir uns bewegen, bevor irgendjemand losfährt.

Anfrage stellen: Schick mir Fotos von dem, was gereinigt werden soll, und schreib kurz dazu, worum es geht. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, auch dann, wenn ein anderes Verfahren besser passt. Hier geht es zum Kontaktformular.

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