Hohlraumversiegelung erklärt: das Video
In gut anderthalb Minuten siehst du, warum Rost am Auto innen beginnt und wie eine Hohlraumversiegelung abläuft: Reinigung mit Trockeneis, Sonde und Rundumdüse, Wachs oder Kriechöl und die Kontrolle mit dem Endoskop.
Der Videotext zum Mitlesen
Rost am Auto fängt fast immer innen an. In Schwellern, Türen, Trägern und Säulen, wo man ihn lange nicht sieht.
Dort sammeln sich Feuchtigkeit und Streusalz, genau das, was Rost braucht. Die Hohlraumversiegelung hält sie vom Blech fern.
Zuerst wird gereinigt. Auf Schmutz, Öl und losem Rost hält kein Schutzmittel. Trockeneis erreicht die Hohlräume, ohne Wasser hineinzubringen.
Dann kommt die Sonde. Über vorhandene Öffnungen oder kleine Bohrungen, die danach wieder verschlossen werden, geht sie tief in den Hohlraum.
Eine Rundumdüse sprüht das Konservierungsmittel in alle Richtungen, damit es auch die Seiten und die Decke erreicht.
Es legt sich als Schutzfilm auf das Blech und hält Feuchtigkeit, Sauerstoff und Streusalz fern.
Wachs erstarrt zu einem zähen Film und hält je nach Belastung 3 bis 5 Jahre. Kriechöl bleibt flüssig und zieht in Falze, an die keine Sprühschicht herankommt.
Mit dem Endoskop wird geprüft, ob wirklich überall Material angekommen ist.
Wichtig: Eine Versiegelung repariert keinen Rost. Sitzt er schon im Hohlraum, muss er zuerst behandelt werden.
Am besten im Herbst, vor der ersten Streusalzfahrt. Henne Trockeneisstrahltechnik versiegelt in Bremervörde und im norddeutschen Umland. Schick Sven Modell und Baujahr, und du bekommst eine ehrliche Empfehlung.
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