Sandstrahlen erklärt: das Video
In gut anderthalb Minuten siehst du, wie Sandstrahlen Rost und Altlack Schicht für Schicht abträgt, welches Strahlmittel wofür passt, warum die raue Oberfläche die Grundierung hält und wann Trockeneis die bessere Wahl ist.
Der Videotext zum Mitlesen
Rost, abblätternde Farbe, eine alte Beschichtung. Manchmal muss alles runter, bis aufs blanke Metall.
Genau dafür gibt es das Sandstrahlen. Es trägt ab, was auf dem Material sitzt.
Druckluft schleudert feine, harte Körner aus der Strahldüse auf die Oberfläche.
Jedes Korn schlägt ein winziges Stück Rost oder Lack heraus. Korn für Korn, Schicht für Schicht, bis das Metall frei liegt.
Mit Quarzsand wird heute kaum noch gearbeitet. Gestrahlt wird mit Korund, Stahlgrit, Granatsand oder Glasperlen, je nachdem, was das Material verträgt.
Korund und Stahlgrit hinterlassen eine raue Oberfläche, auf der die Grundierung richtig hält. Glasperlen arbeiten schonender, zum Beispiel bei Aluminium.
So werden Karosserien und Rahmen, Tore und Geländer, Gusseisen, Stahlbau und sogar Stein und Fassaden wieder sauber.
Danach ist der Stahl blank und ungeschützt. Die Grundierung sollte deshalb zügig drauf, sonst setzt schon nach wenigen Stunden neuer Rost an.
Soll nur gereinigt werden und das Material bleiben, ist Trockeneis der bessere Weg. Soll alles runter, ist es Sandstrahlen.
Henne Trockeneisstrahltechnik strahlt mobil in ganz Norddeutschland, kleinere Teile kannst du auch vorbeibringen. Schick Sven ein paar Fotos, und du bekommst eine ehrliche Einschätzung.
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